Tjark Schult knackt die WM-Norm
Zeven – Beim Pfingstsportfest der LAV Zeven mit fast 1000 Teilnehmern überzeugten die Flensburger Leichtathleten. Nach seiner Goldmedaille bei der Deutschen Meisterschaft konnte Sprinter Tjark Schult (U20) sich noch einmal übertreffen. In seinem ersten 400m-Rennen der Saison steigerte er seine Vorjahresleistung um fast eine Sekunde und lief neben der Deutschen Jahresbestleistung, dem Meeting-Rekord dann auch gleich die WM-Norm in 47,39sec. Am Tag 2 sprintete über die 200m in 22,08sc noch eine weitere PB in 22,08sec und seine dritte DM-Norm.
Aber auch die weiteren Flensburger hinterließen einen bleibenden Eindruck: Mit doppelte Norm für die DM siegte Nelson Henschen über sowohl über die 300m in 37,25sec als auch über die 300m-Hürden in 42,48sec. Beides sind Leistungen unten den Top Ten in Deutschland einzuordnen.
Ebenfalls große Freude gab es bei Friedrich von Gyldenfeldt, der sich seinen Traum von der Deutschen Meisterschaft nach Jahren harter Arbeit erfüllte: Er lief die Norm in einem harten Rennen über 3000m-Hindernis in 10:18,16min und wurde gleichzeitig Norddeutscher Vizemeister und Landesmeister.
Seine erste DM-Norm gab es für Peer Grote über 100m in 11,61sec im A-Finale der U18. Was ebenfalls zum jetzigen Zeitpunkt Platz 10 in der deutschen Bestenliste bedeute.
Des Weiteren gab es für viele weitere Athleten der LG Flensburg neue persönliche Bestleistungen. So sprintete Ranja Matthaei 12,80sec (W20) und durfte im B-Finale noch einmal antreten. Über 200m gewann sie ihren Vorlauf in 26,92sec und neuer PB. Neuzugang Theo Fildebrandt (U20) lief beeindruckende 11,49sec über 100m und sprang eine neue PB mit 6,05m.
Mehrkämpfer Marek Carstensen testete eine Woche vor der Norddeutschen Meisterschaft die Form und konnte insbesondere über die Hürden in 15,75sec eine starke Leistung mit PB abrufen. Über 100m holte sich Lova König (U18) in 13,19sec ebenfalls eine neue PB. Es gab noch viele weitere Leistungen diverser Athleten der LG, die hier wichtige überregionale Erfahrungen und Eindrücke sammelten.
Trainer Jan Dreier zeigte sich mehr beeindruckt:“ Das sind unfassbare Leistungssteigerungen. So eine Leistungsdichte hat es in Flensburg in den letzten 30 Jahren nicht gegeben. Das Sportfest in Zeven ist immer der „Sprung“ in die Saison und eine wichtige Standortbestimmung. Und eine WM-Norm ist natürlich eine tolle Belohnung für Tjark, aber auch für alle die über 20 Jahre die Bedingungen in Flensburg wieder hergestellt haben.“












