Bochum – „Zwei Starts bei der Deutschen Meisterschaft und gleich zwei Mal Finaleinzug, was will man mehr“, so das Fazit des Trainers Jan Dreier.
Mit Tjark Schult (U20), der in der Altersklasse U23 über die 400m-Hürden hochstartete, stand am Samstag der erste Start an. Er galt als Standortbestimmung und Entscheidungshilfe, da die Entscheidung, welche Strecke er bei der eigenen Altersklasse am kommenden Wochenende laufen wird noch nicht klar war. Die ersten 200m lief er offensiv an. Auf den zweiten 200m fehlte ein wenig der „Mut nach vorne“. Am Ende stand ein solides Rennen mit 52,71 sec und auch der Finaleinzug in die U23-mEisterschaft. Gleichzeitig aber auch der Entschluss, dass über die 400m bei der Deutschen Jugendmeisterschaft mehr drin sein kann. Auf das Finale verzichtete Tjark um sich auf die anstehende U20-DM vorzubereiten.
Am Sonntag startete Taissia Weber (U18) über 200m. Taissia hatte im April eine top Form, hatte dann mit Rückenproblemen und einer starken Bänderverletzung im Fuß allerdings einen sechswöchigen Ausfall, so dass sie diesen Start als Vorbereitung auf die Norddeutschen Meisterschaften nutzte. Taissia benötigt 4-6 Wettkämpfe um die Form zu entwickeln, welche nun fehlten. Auf Platz 56 mit 25,60sec gemeldet war es einfach das Ziel sich zu verbessern. Auf der Bahn 1, die aufgrund der engen Kurve ungern gelaufen wird, marschierte Taissia ein starkes Rennen und lief dicht an ihre PB aus dem Vorjahr in 24,98sec heran. Hiermit qualifizierte sie sich überraschend als dreizehnte für das B-Finale und lief hier noch einmal auf Rang 13 in 25,19sec.
Trainer Jan Dreier freute sich über die Ergebnisse:“ Das kommende Wochenende in Bochum und Bremen ist damit gut vorbereitet und ich bin sehr gespannt, was da möglich ist.“












