LG Athleten beißen sich durch
Hamburg – Eine Woche nach der Landesmeisterschaft Einzel standen die Flensburger wieder auf der Rundbahn der Hamburger Leichtathletikhalle. Nach den Erfolgen in den Einzeldisziplinen hieß es nun sich auch im Mehrkampf zu behaupten. Mit je einer Silbermedaille von Marek Carstensen (U18, 4033 Punkte) und von Nelson Henschen (M15, 3666 Punkte) sowie der Goldmedaille in der Teamwertung mit 9305 Punkten (N.Henschen, Jarek Schult und Piet Sellin) lief am Ende alles optimal.
Am ersten Wettkampftag setzen Marek und Nelson im Weitsprung das erste Highlight. Erstmalig übersprangen beide die 6m-Marke und das auch deutlich: Marek Carstensen landete bei 6,11m und Nelson sogar bei 6,14m. Auch im Hochsprung legten beide mit 1,72m wichtige Grundlagen für ihren starken Mehrkampf.
Am zweiten Tag siegte Marek über die 60m-Hürden in 8,93sec, musste im Stabhochsprung den einzigen kleinen Rückschlag hinnehmen und blieb mit 3,20m hinter seinem Vermögen. Im abschließenden 1000m-Lauf zeigte er mit 3: 09,33min noch einmal ein ambitioniertes Rennen. Auch Nelson zeigte einen soliden zweiten Tag (60m-Hürde 9,59sec Stabhochsprung 2,20m) und zeigte sich zufrieden über die 3:15,49 min über die 1000m und den Gewinn der Silbermedaille.
Jarek Schult zeigte ebenfalls einen starken Mehrkampf als Hochstarter in der M15 und sicherte sich mit 3064 Punkten Rang Fünf. Seine stärkste Leistung war der Hürdensprint in 9,87sec. Vereinskamerad Piet Sellin (2575 Punkte) kämpfte sich nach Verletzungspause zurück und wurde Achter. Als Team gewannen sie zusammen Gold.
Ebenfalls eine starke Mehrkampfpremiere zeigte Langsprinterin Svea Reese. In ihrem ersten Fünfkampf der U18 konnte sie sich durch einen ambitionierten 800m-Lauf in 2:36min sogar noch auf Rang Sechs in Hamburg und Schleswig-Holstein vorkämpfen.
Trainer Jan Dreier freute sich über die Ergebnisse:“ Mehrkampf hat seine eigenen Gesetze und abgerechnet wird erst am Ende. Jeder, der antritt und durchkommt hat schon viel geschafft, da die zwei Wettkampftage und Disziplinen wie Stabhochsprung und Hürden den Athleten körperlich und psychisch viel abverlangen“












